Über mich
Aufgewachsen auf einer kleinen Selbstversorger Landwirtschaft habe ich seit frühester Kindheit mit Tieren Kontakt und gleichzeitig mit allem was dazu in Verbindung steht. Schon weit vor der eigentlichen Möglichkeit eine Legitimation zum Führen von landwirtschaftlichen Maschinen zu erhalten, waren mir Begriffe wie Einschar, Egge, Grubber und das Fahren mit dem linken Rad in der frisch gepflügten Furche mehr als geläufig.
Welches Gefühl sich beim Blubbern des Traktormotors einstellte, sollte aber bei mir das Wiehern eines Pferdes erzeugen. Schon sehr früh war der schönste Platz der Kutschbock hinter dem Ponygespann vom Nachbarn.
Der nahegelegene Reitverein sollte dann die nächste Station sein.
Schwarz-weiss gedreßt, in Anlehnung geritten, wurde sich in einigen Jahren mit klaren Ansagen des Reitlehrers durch die Heeresdienstverordnung 12 geschwitzt.
"Steigbügel überschlagen, Arbeitstempo Trab, Marsch !!"
Dressur und Springprüfungen mit Arbeitspferden von ansässigen Landwirten und Forstbetrieben mit gelegentlichen Geländeritten und jährlichen Fuchsjagden, brachten die Wettbewerbe und das Vereinsleben.
Wenngleich die grösste Motivation aller oft der Reiterball war.
Als die berufliche Entscheidung anstand, war aus praktischen Erwägungen eine Pause für den Pferdesport unausweichlich.
Nach erfolgreichem Abschluss von Gesellen- und Meisterprüfung im Töpferhandwerk und der folgenden Selbstständigkeit, kam der Pferdevirus zurück.
Sicher auch geschuldet der bis dahin schon veränderten Situation durch die gefallene Mauer, gab es Einflüsse in der heimischen Pferdewelt, die bis dahin nicht denkbar waren. Es kam wie es kommen musste.
Schwarz-weiss war kein Thema mehr !
Aus den Erinnerungen an alte Fernsehserien und Filmen, war klar wohin der Weg führte. Ausgerüstet mit der Erfahrung aus früheren Jahren des Pferdesports reichte es nicht aus nur durchs Gelände zu reiten und die Abende am Lagerfeuer zu verbringen. Es sollte mehr werden. Immer für eine neue Erfahrung und Herausforderung gut, ging die Reise mit verschiedensten Pferden durch alle Sparten und vorhandenen Vereine des Westernreitsports.
Und doch blieb in all den Jahren von Anfang an eine Leidenschaft hängen.
Die Hackamore.
Entsprechend den Möglichkeiten, die neben allen Verpflichtungen und weiteren Hürden möglich waren, begleitete mich diese Zäumung immer.
In der Tradition mitschwingend, aber auch der Zukunft folgend, entwickelte sich in den Jahren ein eigener Weg. Ob an Orten des Ursprungs oder zusammen mit Trainern und Reitern, die diese Zäumung ohne spirituellen Hintergrund einfach nur gebrauchten, sowie Kursen in ganz Europa und Aufenthalten in Übersee. Überall gab es interessante Informationen, mit dieser Zäumung auf seine Weise umzugehen.
Wenngleich nichts in Stein gemeisselt ist und es immer wieder neue Wege und Gedanken auf dem Weg gemeinsam mit Pferden geben wird, so glaube ich doch vorerst meinen Platz gefunden zu haben an dem ich Dich mit Deinem Pferd teilhaben lassen kann.
Sollte es Deiner Vorstellung entsprechen, kannst Du mich gern kontaktieren.